Sechs Ensembles, 25 Teilnehmer*innen, mehr als 100 Probenstunden und drei Stunden hochkarätige Aufführungen: Die zweite Collaborative Performance Week an der BrucknerUni fand am 25. September mit der großen Abschlusspräsentation ihren Höhepunkt. Vor einem interessierten Publikum präsentierten die teilnehmenden Ensembles die Ergebnisse einer intensiven gemeinsamen Arbeitswoche.

Eine Woche lang wurde probiert, entwickelt, verworfen und neu zusammengesetzt. Insgesamt investierten die 25 Ensemblemitglieder mehr als 100 Probenstunden in ihre Projekte. Die sechs Ensembles arbeiteten dabei an unterschiedlichen künstlerischen Konzepten und zeigten am Präsentationstag die Vielfalt der entstandenen Arbeiten.

Drei Preise und ein Sonderpreis

Eine sechsköpfige Fachjury bewertete die präsentierten Arbeiten und vergab drei Preise. Darüber hinaus wurde ein Sonderpreis der Stadt Linz vergeben.

1. Preis
Tanzperformance „Orthrus“
Aleksandra Georgieva Vucheva | Dancer   
Terēze Zabarovska | Dancer  
Sara Tasevska | Choreographic Assistant  
Juan Lopez Cuamatzi | Music

2. Preis
Ensemble Spectrum – „Die Spiegelungen“
Bo-Jia Huang| Tanz 
Huai-Hsin Chang | Blockflöte, Barockoboe 
Alexandra Bláhová | Barockoboe, Blockflöte 
Huang-Hsi Tseng | Barockvioline 
Janka Orbán | Barockcello 
Yohei Suzuki | Barockfagott, Blockflöte 
Te-En Chen | Medienkünstler 
Juan López Cuamatzi | Komponist

3. Preis
Ensemble Cofie – „The Art of Perception“
Cornelia Vorreiter | Flöte, Tanz, Stimme  
Sophie Leibetseder | Gesang, Tanz  
Flora Schrattenholzer | Akkordeon, Tanz, Stimme

Sonderpreis der Stadt Linz
Ensemble Caleum – „Švanda, der Dudelsackspieler aus Sorau“
Lucie Lerlová | Blockflöte  
Huang-Hsi Tseng | Barockvioline  
Juan Manuel Bermúdez | Barockcello  
Mej Mansouri | Cembalo  
Stepan Zahainov | Erzähler

Die Auszeichnungen würdigen die künstlerische Arbeit der Ensembles, die innerhalb nur einer Woche ihre Projekte entwickelt, erprobt und zur Bühnenreife gebracht haben.

Auch das Publikum hatte eine Stimme

Neben der sechsköpfigen Fachjury war auch das Publikum eingeladen, seine Favoriten zu bestimmen. Beim Publikumsvoting wurden zahlreiche Stimmen abgegeben. Damit floss neben der fachlichen Bewertung auch die unmittelbare Resonanz des Publikums auf die präsentierten Arbeiten in die Collaborative Performance Week ein.

Sonderpreis der Stadt Linz

Für das Ensemble Caleum bedeutet der Sonderpreis der Stadt Linz zugleich die Einladung zu einem Auftritt im Musikpavillon Linz. Damit erhält das Ensemble die Möglichkeit, seine Arbeit auch über die Collaborative Performance Week hinaus einem öffentlichen Publikum zu präsentieren.

Unterstützt wurde die Collaborative Performance Week dieses Jahr vom Bruckner Alumni Netzwerk. 

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