Programm
Bitte bringt eure Instrumente mit und seid bereit, während des gesamten Workshops aktiv mitzuwirken.
Alle Instrumente und Ansätze sind willkommen!! WIRKLICH ALLE.
Der Workshop ist als intensives zweitägiges Arbeitsumfeld konzipiert, dessen Schwerpunkt auf Improvisation, Zuhören, Entscheidungsfindung, Klang und kollektiven musikalischen Prozessen liegt.
Sofern es euer individueller Zeitplan zulässt, empfehlen wir euch dringend, an beiden Tagen die gesamte Dauer über anwesend zu sein. Der Workshop ist als fortlaufender Prozess konzipiert, und viele der Ideen und Übungen werden sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln.
Am Mittwochabend nach dem Workshop (19:30 Uhr) findet außerdem ein „Meet the Artist“-Konzert statt mit:
Bobby Previte – Schlagzeug
Fabian Rucker – Holzblasinstrumente
Martin Stepanik – Klavier

Biographie Bobby Previte
Bobby Prevites erster Bühnenauftritt fand 1956 bei der Niagara Falls Talent Show statt, wo er, mit der Gitarre in der Hand und in einem übergroßen Anzug, eine Solo-Version von Elvis Presleys „Hound Dog“ zum Besten gab.
Acht Jahre später, in der Annahme, dass Schlagzeugspielen ein guter Weg sei, um Mädchen zu beeindrucken, bastelte er sich eine Bassdrum aus einer verrosteten Mülltonne, ein Kickpedal aus einem Drahtkleiderbügel, der zwischen zwei Linoleumplatten eingeklemmt war und auf dessen Spitze ein Gummiball befestigt war, Tom-Toms aus umgedrehten Mülleimern, Becken aus Aluminium-Kuchentellern, die an Sauggläsern hingen, und eine Kiste mit losem Gerümpel als Snare – dann übte er ein Jahr lang in seinem dunklen Keller, beleuchtet von einem einzigen Scheinwerfer, bevor er schließlich eine Band gründete, die „Devil’s Disciples“. Doch als sie endlich einen Auftritt in der Kirche bekamen, wurde er entlassen, weil er kein „richtiges“ Schlagzeug hatte. Aus Rache nahm er einen Job als Zeitungsausträger an, sparte jeden Cent und kaufte sich ein Jahr später das Schlagzeug, das er noch heute bei Konzerten auf der ganzen Welt spielt.
Als er an einem sonnigen Nachmittag durch das East Village schlenderte, spähte er in eine Limousine, die im Stau (quer durch die Stadt) feststeckte, und stand plötzlich Jimi Hendrix gegenüber. Schnell reagierend entfaltete er das Poster von Jimi, das er glücklicherweise gerade erst erworben hatte, und sah dann voller Staunen zu, wie Hendrix lächelte und ihm das Peace-Zeichen zeigte.
Der Rest ist, wie man so schön sagt, nur Lärm.


Gastkurs, Workshop, Tagung, Symposium

Wann und Wo: 12.05.2026 - 10:00 - Sonic Lab

Abhaltungsstatus: fix

Kosten: Eintritt frei

Veranstalter: Jazz und Improvisierte Musik

Kontakt: Rucker, Fabian; B.A.

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Programm

Themen: Jazz, Vortrag, Workshop