Als Cellistin mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik umfasst ihre künstlerische Tätigkeit Soloprojekte, Auftritte mit Ensembles für zeitgenössische Musik, Kollaborationen mit Komponist*innen sowie die Entwicklung interdisziplinärer Performance- und Improvisationsformate.
In ihrer Forschung untersucht sie, wie der Körper von Instrumentalist*innen den Entstehungsprozess neuer Musikwerke mitgestalten kann. Dabei spielen Improvisation als Forschungsmethode, kollaborative Prozesse mit Komponist*innen sowie die Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Repertoire eine zentrale Rolle in ihrer Forschung.
Indem sie die sensorische Dimension der musikalischen Praxis hervorhebt und sich auf phänomenologische Ansätze stützt, zielt sie in ihrer Forschung darauf ab, das Verständnis für verkörpertes Wissen beim Musikmachen zu vertiefen und die künstlerische Handlungsfähigkeit der ausführenden Musiker*innen zu stärken.