Alexandra Helldorff (* 1986 Jaroslawl, Russland) ist Dirigentin, Cembalistin, Pianistin, Chor- und Ensembleleiterin. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule ihrer Heimatstadt; 1999 zog sie mit ihrer Familie nach Österreich.

Alexandra begann ihre Ausbildung (Dirigieren bei Tito Ceccherini und Klavier bei Bozidar Noev) am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck; parallel dazu fing sie ein umfangreiches Musikstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg an, wo sie Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Alexei Lubimov, Chordirigieren bei Karl Kamper und Orchesterdirigieren bei Dennis Russell Davies belegte. Es folgten weitere postgraduale Lehrgänge bei Reinhard Goebel auf dem Gebiet der Historischen Aufführungspraxis, bei Hans Graf im Dirigieren sowie ein Cembalo- und ein Doktoratsstudium bei Anne Marie Dragosits an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Wichtige Impulse erhielt die Künstlerin zudem von Margit Legler im Bereich der Historischen Schauspielkunst.

Für ihre ausgezeichneten Erfolge im Studium wurde ihr die Bernhard-Paumgartner- Medaille von der Stiftung Mozarteum verliehen. Neben zahlreichen Auftritten als Pianistin im solistischen wie kammermusikalischen Bereich dirigierte sie u. a. das Ensemble der Universität Mozarteum, die Bad Reichenhaller Philharmonie und ihr eigen gegründetes Ensemble SÆSCH. Weitere Konzerte und Radiomitschnitte spielte sie mit den Wiener Philharmonikern, dem Orchester und Chor des WDR, dem hr-Sinfonieorchester, dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele sowie der Bayerischen Kammerphilharmonie.