Antje Schmidt erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich und dem Körber Studio Berlin. Von dort wurde sie 1988 an das Residenztheater München engagiert und debütierte im selben Jahr mit ihrer Kinohauptrolle in Xaver Schwarzenbergs Film „Beim nächsten Mann wird alles anders“.

1990 wurde sie für ihre Theaterarbeiten als Käthe Vockerat in „Einsame Menschen“ von Gehard Hauptmann ( Regie: August Everding ), als Judith in „Totentanz“ von Henrik Ibsen ( Regie: Arie Zinger ) und als Gretchen in „Mein Kampf“ von Georges Tabori ( Regie: Martin Fried / Georges Tabori ) mit dem „Förderpreis des bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur für hervorragende Leistungen als Schauspielerin“ ausgezeichnet.
Es folgten weitere Engagements am Maxim Gorki Theater, Theater Bonn, Berliner Ensemble sowie prägende Zusammenarbeiten mit Amélie Niermeyer, Barbara Bilabel, András Fricsay, Peter Palitzsch und
Martin Kušej.

Seit ihrem Kinodebüt hat Antje Schmidt über 70 Produktionen für Film und Fernsehen im Hauptcast gedreht. Hierzu gehört z.B. „Amen“ von Constantin Costa Gavras, der 2002 im Wettbewerb auf der Berlinale lief.
2000 wurde sie mit dem bayerischen Fernsehpreis als beste Hauptdarstellerin sowohl in der Kategorie Drama für „Und Morgen geht die Sonne wieder auf“ ( Regie: Johannes Fabrick ), als auch in der Kategorie Komödie für „Ein Elefant in meinem Bett“ ( Regie: Mark Schlichter ) ausgezeichnet.

2011 begann Antje Schmidt ihre Lehrtätigkeit, die sie seitdem als Gastdozentin an der HfS Ernst Busch, sowie der UDK Berlin ausübte, bevor sie den Ruf an die ABPU annahm.