Mag. Elisabeth Hueber-Mascherbauer hat sich auf den Bereich der inklusiven Pädagogik spezialisiert. Ihre Ausbildung zur Volksschullehrerin absolvierte sie an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz (1989–1992). Im Anschluss daran schloss sie ein Studium der Pädagogik sowie Sonder- und Heilpädagogik an der Universität Wien mit dem Magister der Philosophie (1996) ab.

Es folgte eine Tätigkeit als Volksschulpädagogin im Land Oberösterreich (1992–1998). Seit 1997 lehrt sie an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, wo sie den Fachbereich Inklusion im Institut für Ausbildung leitet. Ihre Lehrtätigkeit umfasst die Bereiche inklusive Pädagogik, Erziehungswissenschaft und schulpraktische Studien.

Zu ihren zentralen Aufgaben gehören die Gestaltung von Lehrveranstaltungen zur inklusiven Pädagogik, die Betreuung von Studierenden während der Pädagogisch-Praktischen Studien sowie die Weiterentwicklung der Lehrinhalte im Fachbereich Inklusion. Darüber hinaus betreut sie Bachelorarbeiten und wirkt an der Entwicklung von Lehrmodulen mit, die sich der Förderung inklusiver Bildungsansätze widmen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Entwicklung des Hochschulkonzepts L.E.V. auf Basis von Service Learning. Dieses Konzept ermöglicht es Studierenden der Primarpädagogik, sich im Rahmen ihrer Ausbildung aktiv in sozialen Bereichen zu engagieren. Ein Höhepunkt dieses Konzeptes ist der jährliche L.E.V. Marktplatz – Ort gelebter Vielfalt - , bei dem Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen der Inklusion Fachvorträge halten. Zudem präsentieren über 30 Einrichtungen aus Oberösterreich ihre Arbeitsfelder und Projekte, um die Vielfalt inklusiver Bildung und sozialer Initiativen sichtbar zu machen.
https://www.phdl.at/ueber_uns/kooperationen_initiativen/lev 

Seit 2017 bringt sie ihre Expertise auch in die Lehre an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz im Bereich der inklusiven Pädagogik ein.