Univ.Prof. Dr. Hon.Prof.
Ruxandra
Donose
Als eine der erfolgreichsten Mezzosopranistinnen ihrer Generation wird Ruxandra Donose von Publikum und Presse gleichermaßen für ihre Auftritte in den führenden Openhäusern und Konzertsälen rund um die Welt gefeiert. War sie schon bisher bekannt für ihre Interpretation der Rollen im französischen Fach und den großen Mozartpartien, so hat sich ihr Repertoire in den letzten Jahren hin zum dramatischen deutschen Fach entwickelt, wovon ihre Auftritte als Kundry mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, der Sieglinde mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Juroski, der Elektra in Trojans Orest in Wien und Zürich oder die Fricka am Grand Theatre Geneve zeugen.
Sie glänzt aber auch als wandlungsreiche Darstellerin, die auf allen wichtigen Bühnen rund um die Welt zu sehen ist, darunter die Wiener Staatsoper, die Royal Opera Covent Garden und die English National Opera, das Theatre du Chatelet und die Opera Bastille Paris, die Metropolitan Opera, die San Francisco Opera, die Münchner und Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, La Monnaie in Brüssel, die Los Angeles Opera, das Glyndebourne und das Grange Park Festival, die Salzburger Festspiele, das Grand Theatre Genf und viele mehr. Als gefragte Konzertsängerin hat sie mit allen großen Orchestern zusammengearbeitet, u.a. den Wiener Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, den London Philharmonic, den Los Angeles Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, der Boston Symphony oder der San Francisco Symphony mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Claudio Abbado, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Georges Pretre, Antonio Pappano oder Pierre Boulez.
Ihre umfangreichen Aufnahmen umfassen Schuberts Ständchen (Philips), Dvoraks Stabat Mater (Deutsche Grammophon), Schoenberg Lieder (Gramola), Mahlers Lied von der Erde, Bachs Messe in h-Moll, Beethovens 9.Symphonie, Enescus Oedipe (alle auf Naxos), Le nozze di Figaro (Arte Nova), Rossinis La Cenerentola (Opus Arte), Lieder von Nicolae Bretan (Nimbus) oder Vivaldis Il Farnace(EMI/Virgin). Unter ihren neuesten Aufnahmen wären Händels Arminio (Decca), Händels Tamerlano (Naive) und Caldaras wiederentdeckte Oper La concordia dei planeti (Deutsche Grammophon) zu nennen. Ihre Aufnahmen wurden mehrmals Preisgekrönt und Grammy nominiert.
Ruxandra Donose hat ein Doktortitel in Musik und im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen bekommen, zuletzt im März der „Orden Kulturelle Verdienste im Rang eines Ritters’ vom Rumänischen Staatspresidenten.
Seit vielen Jahren bereits widmet sich Ruxandra Donose der Förderung junger SängerInnen mit Meisterkursen rund um die Welt Seit 2022, hat sie eine Gesangsprofessur an der Bruckneruni inne