Am 18. Juni 2026 wurde der Große Saal des Wiener Konzerthauses zum Ort einer besonderen musikalischen Begegnung. Im Rahmen einer Kooperation zwischen den Wiener Symphonikern, dem Wiener Konzerthaus, der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Anton Bruckner Privatuniversität entstand mit „Im Klang berührt“ ein Konzertformat, das Menschen mit und ohne Behinderung, Musikbegeisterte aller Altersgruppen sowie erfahrene Konzertbesucher*innen gleichermaßen ansprach.
Das Vermittlungskonzept wurde von Petra Linecker entwickelt und gemeinsam mit Julian Hüttl moderiert. Ziel war es, Konzertbesucher*innen aktiv in das musikalische Geschehen einzubeziehen und einen Zugang zu orchestraler Musik über Hören, Wahrnehmen und gemeinsames Erleben zu eröffnen. Musikalisch gestaltet wurde das Konzert von den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Chefdirigent Petr Popelka.
Studierende des Lehrgangs Musik & Inklusion - Musizieren mit Menschen mit Behinderungen sowie des Schwerpunkts Musizieren mit Menschen mit Behinderung der Anton Bruckner Privatuniversität wirkten sowohl bei den vorbereitenden Workshops als auch bei der Durchführung des Konzerts aktiv mit und leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.
Die Resonanz des Publikums bestätigte die Idee des Konzepts eindrucksvoll. Eine Besucherin schrieb im Anschluss:
„Danke nochmal für die tollen Workshops und das gelungene Konzert. Es hat allen wirklich viel Freude bereitet. Die Länge der Musikstücke, die Moderation und die interaktiven Parts – alles genau in der richtigen Dosis.“