In zwei Vorträgen ging es darum, wie Notation, Deklamation und Ornamentik zusammenwirken, um Affekte wirklich „sprechend“ zu gestalten. Ausgehend vom Text (Silbenlänge, Phrasierung) wurde besonders das Ornament accent beleuchtet: während es in historischen Quellen sehr häufig zu finden ist, wird es im heutigen Musizieren aber oft unterschätzt. In den Coachings wurde dieses Wissen direkt auf das erarbeitete Repertoire übertragen: vom Text ausgehend hin zu einer lebendigen Phrasierung, sowohl für Sänger*innen als auch für Instrumentalist*innen.