This lecture explores how contemporary sound practices challenge linear notions of time and open spaces for alternative modes of listening, performing, and composing. Spanning media composition, film scoring, sound art, and media studies, the lecture examines how sound can function as a temporal agent of rupture, transforming the ways in which we perceive and experience time.
The lecture proposes a perspective on the composer–performer model as a site where body, technology, and sound converge to negotiate time as queer, fractured, and unstable. A short interactive component will invite participants to work with loops, glitches, and fragments, highlighting how minimal shifts in sound can alter temporal perception.
Ultimately, the lecture asks: What occurs when music resists linear progression and instead embraces multiplicity and rupture?
Isabella Forciniti, eine Klangkünstlerin aus Italien, die in Wien ansässig ist, ist tief in eine vielfältige Palette künstlerischer Tätigkeiten, darunter Performance, Komposition, Forschung und Innovation, eingetaucht. Ihre Musik und Live-Auftritte bewegen sich auf dem Spektrum von sorgfältig ausgearbeiteten Arrangements bis hin zu improvisierter Spontaneität. Auf dieser künstlerischen Reise verwendet sie geschickt einen Werkzeugkasten an fragmentierten, aber rhythmisch fesselnden Beats, komplexen Manipulationen räumlicher Wahrnehmungen und anziehenden psychoakustischen Phänomenen.
Forciniti wurde zu namhaften Musikfestivals wie CTM Festival (DE), Skaņu Mežs (LV), Ars Electronica (AT), Unsound Festival (PL), Dark Mofo (AU) und Musikprotokoll (AT) eingeladen. Im Jahr 2022 wurde sie für das SHAPE+ Programm ausgewählt, eine von der EU geförderte Plattform für wegweisende Musik und audiovisuelle Kunst. Im Jahr 2019 hat sie erfolgreich das Universitätsprogramm für Computermusik und elektronische Medien (ELAK) an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien abgeschlossen. Anschließend schloss sie ihr Masterstudium in Computermusik und Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität ab. Ihr akademischer Hintergrund umfasst auch einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkt auf Soziologie und Multimedia.