Seit 2025 ist die Anton Bruckner Privatuniversität Teil der Präventionskampagne des Frauenbüros der Stadt Linz „LUISA IST DA!“ und setzt damit ein klares Zeichen gegen sexuelle Belästigung und Gewalt. Ziel der Initiative ist es, Mädchen und Frauen in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen rasch und unkompliziert Hilfe zu bieten – insbesondere bei Veranstaltungen und im Nachtleben.

Im Rahmen der offiziellen Kooperation erhielt die Universität kürzlich die „LUISA IST DA!“-Tafel, die künftig gut sichtbar im Eingangsbereich angebracht wird. Damit soll auf das Unterstützungsangebot verstärkt aufmerksam gemacht und ein sichtbares Zeichen für Sicherheit, Respekt und Zivilcourage gesetzt werden.

Übergeben wurde die Tafel vergangene Woche von Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger an Rektor Martin Rummel sowie an die Referentin für Gleichstellung, Gender & Diversität, Sarah Demlehner, und den Leiter des Qualitätsmanagements, Marc Ernesti. Der Besuch unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung und Gewalt im öffentlichen Raum und bei Veranstaltungen. Mit der Teilnahme reiht sich die BrucknerUni in das Netzwerk jener Einrichtungen ein, die Betroffenen niederschwellige und diskrete Unterstützung anbieten und unterstreicht damit ihr Engagement für ein respektvolles und sicheres Miteinander am Universitätsstandort. 

Die Kampagne „LUISA IST DA!“ wurde bereits vor mehreren Jahren erfolgreich in Graz etabliert und auf Initiative von Eva Schobesberger im Jahr 2023 nach Linz gebracht. Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Frauen, die sich bedrängt, belästigt oder unsicher fühlen, können sich mit der Frage „Ist Luisa da?“ an geschulte Mitarbeiterinnen wenden. Diese erkennen den Hilferuf sofort und sorgen dafür, dass die betroffene Person rasch aus der Situation gebracht und unterstützt wird – etwa durch das Organisieren eines Taxis, das Verständigen von Freundinnen oder das Hinzuziehen der Polizei.

Weitere interne und externe Anlaufstellen zu diesem und anderen Themen sind unter dem neuen SOS-Button zu finden. 

Universität

(v.l.n.r.): Marc Ernesti, Stadträtin Eva Schobesberger, Rektor Martin Rummel, Sarah Demlehner | Fotocredit: ABU/Meindlhumer