Der 5. BRISK-Ensemblewettbewerb des Instituts für Alte Musik und historische Aufführungspraxis fand am 21. April 2026 im Reinhard-von-Gutzeit-Saal statt und verzeichnete mit acht Ensembles eine Rekordbeteiligung. Der jährlich ausgerichtete interne Kammermusikwettbewerb gilt mittlerweile als fixer Bestandteil des Institutslebens und setzt spürbare und nachhaltige Impulse für die Ensemblearbeit der Studierenden.

Eine internationale Jury, bestehend aus Jonathan Pešek, Carin van Heerden (Kuratorin der Konzertreihe "Alte Musik - neu gelesen"), dem Sponsor Helmut Balk (Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde) mit Franz Körndle sowie vier Lehrenden des Instituts ALT, zeichnete drei Ensembles aus: Den 1. Preis erhielt das Ensemble Caleum (Lucie Lerlová, Blockflöten; Huang-Hsi Tseng, Barockvioline; Juan Manuel Bermúdez Obando, Barockcello; Mej Mansouri, Cembalo) mit dem Programm „Švanda, der Dudelsackspieler aus Sorau. Ein musikalisches Märchen“ mit Werken von R. Keiser, J. Fischer und G. Ph. Telemann.

Der 2. Preis ging an das Ensemble Lotus Harmonicus (Jana Slavíková und Alexandra Bláhová, Barockoboe; Mej Mansouri, Cembalo; Yohei Suzuki, Barockfagott), das unter dem Titel „Tenembras ac lucem“ Musik von Jan Dismas Zelenka und Georg Friedrich Händel präsentierte.

Mit dem 3. Preis wurde das Ensemble Les Papillons (Sarah Handsteiner, Sopran; Sarah Felhofer, Barockvioline; Juan López Cuamatzi, Gambe; Mej Mansouri, Cembalo) ausgezeichnet, das die Kantate "Le Printemps" aus "Le Quatre Saisons" (1724) von Joseph Bodin de Boismortier zur Aufführung brachte.

Die prämierten Ensembles sind erneut bei den Preisträgerkonzerten zu hören: am 19. Juni (17:30 Uhr, ABU) sowie am 27. Juni (19:30 Uhr als "Best of BRISK" in der Landesbibliothek Linz.
Wir gratulieren herzlich!

Erfolg Alte Musik und historische Aufführungspraxis

Ensemble Caleum (c) privat

Ensemble Lotus Harmonicus (c) privat

Ensemble Les Papillons (c) privat