Bereits im Foyer warteten einige „graue Herren“ mit einer Musikperformance zum Thema Zeit. Am Ende schwebten Geldscheine in der Maßeinheit Minuten über das Publikum. Die Zeitfirma „Zeit und Co AG - Zeitmessungen aller Art“ führte unter der inspirierenden Moderation von Bianka Wüstehube durch ein abwechslungsreiches Programm, bei dem das Publikum im voll besetzten Saal in diesem Jahr besonders viel mitmusizieren durfte: Nach dem Metronom-Schlag klatschen, die Zeit zurückdrehen, Lieder singen, improvisieren – und vor allem hören.
Das Ensemble des Instituts JIM (Jazz und improvisierte Musik) präsentierte sich in einer interessanten Besetzung aus E-Bass, Geige, Klavier, Oud, Saxophon, Schlagzeug und Stimme. Beim Vortrag des Liedes „Heast’s net“ von Hubert von Goisern schaffte das Gesangsensemble EMP (Elementare Musikpädagogik) eine konzentrierte Stille im Saal. Insgesamt waren Studierende aus fünf Instituten beteiligt. Am Ende riefen alle Künstler*innen bei großem Beifall auf die Frage „Ist heute wirklich Schluss?“: „Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage!“