Die Konzertidee entstand im Rahmen eines Calls für Programmkonzepte unter Studierenden und stand unter dem Titel „Spurensuche“. Im Mittelpunkt standen Themen wie Vergänglichkeit, Hoffnung, Erinnerung und Neubeginn – musikalisch dargestellt durch den Wandel der Jahreszeiten sowie die Dualität von weltlicher und geistlicher Musik.
Mit großer musikalischer Sensibilität interpretierten Sarah Handsteiner (Sopran), Sarah Julia Fehlhofer (Violine), Julia Willeitner (Viola da Gamba) und Mej Mansouri (Cembalo) die Werke der Barockmeister und schufen ein Konzert voller Tiefe, Atmosphäre und emotionaler Feinheit.
Den Auftakt bildeten zwei Arien aus Georg Friedrich Händels „Neun deutschen Arien“: „Singe, Seele, Gott zum Preise“ sowie „Das zitternde Glänzen der spielenden Wellen“ zeichneten ein sommerlich leuchtendes Bild der Natur und ihres Schöpfers. Es folgte François Couperins „Septiéme Concert“ aus Les goûts réunis sowie Johann Sebastian Bachs ergreifende Arie „Zerfließe, mein Herze“ aus der Johannespassion Den strahlenden Abschluss bildete Joseph Bodin de Boismortiers Kantate „Le Printemps“, eine musikalische Ode an den Frühling voller Farben, Vogelstimmen und Lebensfreude, die das Publikum beschwingt in den Frühlingssonntag entließ.