Mit dem neu geschaffenen Stipendium in Höhe von 12.000 Euro setzt das IKW ein starkes Zeichen für die nachhaltige Förderung junger Künstler*innen. Ziel dieser Unterstützung ist es, besonders talentierten Studierenden durch eine finanzielle Leistung mehr Freiraum für ihre künstlerische Entwicklung zu ermöglichen, wie die Obfrau des IKW, Mag. Barbara Lehner, die Beweggründe für das Engagement erläutert:
„Dem Internationalen Kultur- und Wirtschaftsforum Linz (IKW) ist die Förderung junger Künstler*innen ein besonderes Anliegen. Die Zukunft der kulturellen Entwicklung unseres Landes liegt in den Händen motivierter Talente. Unser Verein hat sich die Jugendförderung neben dem Sponsoring von Musikveranstaltungen zur besonderen Aufgabe gemacht und ist stolz, einem herausragenden Studenten an der BrucknerUni ein entsprechendes Stipendium zu ermöglichen.“
Im ersten Jahr wurde diese Förderung, die für hervorragende Studierende der künstlerischen Master-Studiengänge in den Instrumentalfächern sowie Alte Musik und Gesang an der ABU im Bereich Interpretation ausgeschrieben war, an den französischen Schlagwerker Lorenzo Manquillet vergeben. Er studiert bei Bogdan Bacanu, Leonhard Schmidinger und Christoph Sietzen.
„Dieses großzügige Jahresstipendium motiviert uns als Universität besonders in finanziell herausfordernden Zeiten, den kulturellen Austausch im Rahmen von Partnerschaften zu intensivieren. Insbesondere für unsere Studierenden stellt der so ermöglichte finanzielle Freiraum ein positives und motivierendes Signal dar, wofür wir den Verantwortlichen des IKW herzlich danken“, unterstreicht Rektor Martin Rummel die Bedeutung solcher Förderungen für Universität und Studierende.
Auch die Vizerektorin für Kunst und Lehre Julia Purgina betont den Wert der Kooperation:
„Im Namen der BrucknerUni bedanken wir uns beim Internationalen Kultur- und Wirtschaftsforum Linz sehr herzlich für die großzügige Stiftung dieses neuen Jahresstipendiums, das unseren herausragenden Studierenden neue Wege eröffnet. Diese Partnerschaft mit dem IKW ermöglicht es dem Stipendiaten*der Stipendiatin, noch mehr Fokus auf die künstlerische Entwicklung legen zu können.“
Die Vergabe des Stipendiums erfolgte in einem zweistufigen Auswahlverfahren unter dem Vorsitz von Vizerektorin Julia Purgina. Der Jury gehörten außerdem Margit Schoberleitner, Paukistin im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, die Pianistin Anika Vavic, der Flötist Latham Horn sowie Wolfgang Winkler als stellvertretender Obmann des IKW an. Er wiederum hebt die wichtige Wechselwirkung zwischen Kultur und Wirtschaft hervor:
„Kultur braucht Industrie, Industrie braucht Kultur. Im weitesten Sinne hängen beide voneinander ab. Das will das IKW, wo immer es möglich ist, unterstützen.“
Mag. Natalie Glanzmann