Dieses Festival ist eine enge Zusammenarbeit der beiden Institute und versteht sich als gemeinsamer Forschungsraum, in dem die Grenzen der beiden Disziplinen bewusst überschritten werden. Efrat Alony, Universitätsprofessorin am JIM und Annette Lopez Leal, Dozentin am IDA, beschreiben die Vision dieser Kooperation:
„Dieses erste gemeinsame Forschungsprojekt von Tanz und Stimme soll die Studierenden dazu inspirieren, über ihre eigenen Grenzen hinauszugehen. Wir untersuchen, wie Tänzer:innen Stimme, Sprache und Gesang in ihre Performance integrieren können und wie Sänger:innen durch Bewegung ihr Körperbewusstsein erforschen, um so ihren künstlerischen Ausdruck zu bereichern. Im Zentrum steht die Frage nach der Zusammenarbeit: Wo unterscheiden und wo gleichen wir uns im Zugang zu unserer Kunstform? Aus diesen zwei Disziplinen entwickeln wir gemeinsam kreative Ideen und Impulse, die sich zu vielfältigen Performance-Stücken verbinden.“
Fr, 8. Mai, 19:00 Uhr: Singer‘s Night- 9th edition (JIM)
Den Auftakt macht am Freitag die „Singer‘s Night“. Das Format findet heuer zum neunten Mal statt und gibt den Vokalist:innen Raum für ihre persönlichen Projekte:
- Lotte Sandhacker mit „Lotte's Little Loud Choir“.
- Jess Frank, Sophie Vierbauch, Raphael Karner und Florentina Satu Ebenbauer im Vokalensemble.
- Tarlan Eshtiagh (Gesang) wird von Milan Conic (Klavier) und Steffen Dieckow (Cello) begleitet.
- Mona Schneeweiß präsentiert eine Solo-Performance mit Live-Electronics.
- „Peekaboo“: Die Band spielt in der Besetzung Rozhin Cheraghi (Gesang), Edi Wührer (Gitarre), Clemens Gierlinger (Bass) und Daniel Neumann (Schlagzeug).
Sa, 9. Mai, 18:00 Uhr: Stimmenfestival meets Dance Arts (JIM & IDA)
Am Samstag steht die unmittelbare Verbindung von Gesang und Tanz im Mittelpunkt. Als Schwerpunkt werden die Ergebnisse der Co-op Projekte präsentiert:
- „Water“: Chloé Challal, Florentina Satu Ebenbauer und Viviane Töbich.
- „Thank you“: Rozhin Cheraghi, Patrizia Saya Mikami, Lola Guardado Machuca und Raphael Karner.
- „ From Heavens To Sky And Beyond“: Luka Vržina (Gesang), Palomi Siener, Matylda Kucharska, Cosima Pillinger (Viola), Leonie Maria Grössl (Violine) und Edi Wührer (E-Gitarre).
Darüber hinaus zeigt der Abend weitere Formationen:
- „OK.KOKO“: Cosima Pillinger (Violine & Komposition) mit Alexander Danninger (Keys), Lukas Danninger (Gitarre), Jakob Gönitzer (Bass) und Moritz Lindner (Drums).
- Leonie Maria Grössl (Violine) im Zusammenspiel mit Edi Wührer (Gitarre).
- Luka Vržina (Gesang) gemeinsam mit Magdalena Kufer (Bass).
- Raphael Karner mit Vocoder und Loop-Covers.
Den Abschluss des Festivals bildet eine Jam-Session (organisiert von der STUV), bei der kollaborativ gefeiert wird.
Stimmenfestival 2026 08.05. – 09.05.2026
Stadtpfarrkirche Urfahr – St. Josef, Schulstraße 2, 4040 Linz
Eine Kooperation des Instituts Jazz und improvisierte Musik (JIM) und des Instituts Dance Arts (IDA)