Wie kann verkörperte Wahrnehmung als Methode dienen, um neues Wissen in der künstlerischen Forschung zu gewinnen? Dieser Frage ging Androulidaki anhand einer Fallstudie zum Werk des britischen Choreografen Russell Maliphant und seiner Auseinandersetzung mit dem traditionellen griechischen Tanzrepertoire nach. Ergänzend stellte sie vor, wie durch propriozeptives Tagebuchschreiben, somatische Achtsamkeitsübungen und zeichnerische Dokumentation von Bewegungen und Sinneseindrücken Daten und Material aus der aktiven Tanzpraxis gesammelt werden können, die der Forschung dienen.