In ihrem Vortrag „Understanding Through the Body: Collecting Qualitative Embodied Data in Artistic Research – A Dance Case Study“ präsentierte die Doktorandin Athina Androulidaki ihr Doktoratsprojekt bei der Hugarflug Annual Conference on Artistic Research, die vom 9. bis 11. September 2026 an der Iceland University of the Arts in Reykjavík stattfand.

Wie kann verkörperte Wahrnehmung als Methode dienen, um neues Wissen in der künstlerischen Forschung zu gewinnen? Dieser Frage ging Androulidaki anhand einer Fallstudie zum Werk des britischen Choreografen Russell Maliphant und seiner Auseinandersetzung mit dem traditionellen griechischen Tanzrepertoire nach. Ergänzend stellte sie vor, wie durch propriozeptives Tagebuchschreiben, somatische Achtsamkeitsübungen und zeichnerische Dokumentation von Bewegungen und Sinneseindrücken Daten und Material aus der aktiven Tanzpraxis gesammelt werden können, die der Forschung dienen.

Doktorat Forschung