Am 9. März 2026 verteidigte Jorge Gómez Elizondo im Rahmen einer öffentlichen Defensio erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Orchids and Wasps: Composition as a Nomadic Aesthetic of Transformation“ und schloss damit sein Doktoratsstudium an der Bruckneruni ab.

Im Zentrum des künstlerischen Doktorats stand die Konzeption eines Werkzyklus, in dem Transformationsprozesse über verschiedene Medien hinweg sichtbar und hörbar gemacht wurden. Als Ausgangspunkt diente jeweils ein charakteristisches Element einer Komposition, das in weiteren Arbeiten aufgegriffen, erweitert und in unterschiedlichen medialen Konstellationen neu artikuliert wurde. Diese Wiederholungsprozesse versteht Gómez als ein System der Differenz, das einen kontinuierlichen Zustand des Werdens etabliert.

Konzeptionell bezog sich Gomez auf die von Gilles Deleuze und Félix Guattari geprägte Metapher„Orchidee und Wespe“, anhand derer zentrale Begriffe wie Rhizom, Multiplizität oder Deterritorialisierung für die eigene kompositorische Praxis fruchtbar gemacht werden.

Es ergaben sich darauss Fragestellungen nach neuen Strategien des Komponierens, nach der Differenzbildung innerhalb eines Werkzyklus sowie nach der Transformation musikalischer Ideen im Zusammenspiel unterschiedlicher medialer Konfigurationen.

Wir gratulieren Jorge Gómez herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Dissertation.

Doktorat Erfolg

Jorge Gómez Elizondo